Tour NAMIBIA

Vom 05. bis zum 18. November 2017
(14 Tage)

Ihr Reiseablauf Diese Rundreise zu den Höhepunkten Namibias wird Ihnen ein unvergleichbares Gefühl von Weite und Stille zwischen vergangener Tage der Kaiserzeit und deutsch-afrikanischer Gegenwart vermitteln. Erleben Sie das einmalige Wüstenland mit seinen beeindruckenden Landschaften wie den einmaligen Dünen der Namib oder dem wildreichen Etosha-Nationalpark - ursprünglich und authentisch!

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1° Tag - 05. November 2017

Südtirol - Mailand - Windhoek

Zusammentreffen in verschiedenen Ortschaften in Südtirol und Transfer zum Flughafen von Mailand Malpensa. Nachtflug nach Windhoek.

2° Tag - 06. November 2017

Windhoek - Kalahari - Mariental

Ankunft in Windhoek und Fahrt vorbei am Heldenacker und der Basterstadt Rehoboth in die rote Dünenlandschaft der Kalahari zu Ihrer Lodge in Mariental. Unterwegs bestaunen wir die Riesennester der Webervögel und einsame Viehstationen mit traditionellen Wasserpumpen.

3° Tag - 07. November 2017

Keetmanshoop - Lüderitz

Nach dem Frühstück spazieren wir durch den Giant's Playground (Spielplatz der Riesen) dessen gewaltige Granitfelsen wie von Riesenhänden aufgetürmt scheinen und durch dem Köchenbaumwald. Unser heutiges Ziel ist das nostalgische Lüderitz am Atlantik, dessen Bewohner hauptsächlich von Fischfang leben. Zunächst fahren wir nach Aus zum Mittagessen. Im beschaulichen Aus machen wir einen Abstecher zum Garub-Wasserloch. Mit etwas Glück können zahlreiche Wildpferde beobachtet werden. Ein langer, schwarzer Asphaltstreifen bahnt sich seinen geraden Weg durch die Wüste, von Ost nach West. Zu beiden Seiten erstreckt sich eine karge, weite Landschaft, die nur durch ein paar Inselberge durchbrochen wird. Die Straße führt wieder parallel zur Eisenbahnlinie nach Lüderitz.

4° Tag - 08. November 2017

Lüderitz - Sperrgebiet - Lüderitz

Ganztägiger Ausflug in das Sperrgebiet. Der 26.000 km² große Sperrgebiet Nationalpark wurde 2008 gegründet, genau 100 Jahre nachdem das Gebiet als Diamantensperrgebiet erklärt wurde. 2012 wurde der Nationalpark in TsauKhaeb-(Sperrgebiet)-Nationalpark umgetauft, diese Bezeichnung hat sich allerdings weder in der Tourismusindustrie noch im allgemeinen Sprachgebrauch durchgesetzt. Der Park erstreckt sich an der Westküste Namibias vom Oranje im Süden bis zum Namib-Naukluft Nationalpark im Norden. Durch die Abgeschiedenheit des Sperrgebietes, den für den Menschen unwirtlichen Klima und natürlich den ersten Diamantenfunden (unter Strafe wurde der unerlaubte Eintritt in das Gebiet verboten) konnte ein unglaublich ursprüngliches Gebiet im Südwesten Namibias erhalten werden; ein einzigartiges Biosystem, angepasst an die kargen Regionen der südlichen Namib ist hier zu finden.

5° Tag - 09. November 2017

Lüderitz - Kolmanskop - Farm Dubisib

Am Vormittag fahren wir ein kurzes Stück nach Kolmanskop am Rande des Diamentensperrgebietes der Namib. Während der Besichtigung stapfen wir durch den tiefen Sand der Geisterstadt. Verfallene, vom Sand bedeckte Häuser und restaurierte Gebäude erinnern an das ehemalige Diamantenfieber und die deutsche Vergangenheit. Am späteren Nachmittag werden wir von Farmer Jochen und seiner Familie auf seiner Farm Dubisib ganz herzlich begrüßt. Jochen ist namibischer Farmer in der 3. Generation, vor allem Schafe und Rinder sind seine Leidenschaft. Mit nachhaltigem Farmen gibt er immer wieder Denkanstöße und fördert Projekte, damit auch seine Kinder in seine Fußstapfen treten können. Am Abend freut sich seine Frau, uns mit ihren Kochkünsten und Produkten aus eigener Herstellung zu verwöhnen. Genießen Sie die namibische Gastfreundschaft der deutschsprachigen Familie.

6° Tag - 10. November 2017

Farm - Sossusvlei

Nach einem guten Frühstück mit der Farmerfamilie geht die Fahrt zur Oase Neuras mit seinen 7 Quellen und einem interessanten Weinbau. Am späten Nachmittag Ankunft in Sossusvlei.

7° Tag - 11. November 2017

Namibwüste mit Sossusvlei und Sesriem Canyon

Im Morgengrauen starten wir zum Ausflug in die unendlich scheinende Namib, ein Höhepunkt Ihrer Reise. Im frühen Morgenlicht erstrahlen die hohen Dünen (bis ca. 400 Meter hoch) im satten Rot im Kontrast zum tiefblauen Himmel. Das wechselnde Farbenspiel ist besonders faszinierend. Inmitten dieser Dünenlandschaft picknicken wir. Später steigen wir in Geländewagen um. Das Sossusvlei (Lehmsenke) wird von mächtigen, roten Sanddünen umschlossen, die zu den größten der Welt gehören. Wer möchte, kann eine der Dünen besteigen oder zum Dead Vlei wandern. Danach fahren wir zum Sesriem Canyon, der an einigen Stellen 30 Meter tief und manchmal nur zwei Meter breit ist. Falls der Tsauchab-Fluss kein Wasser führt, steigen wir hinab und unternehmen eine kleine Wanderung im Canyon.

8° Tag - 12. November 2017

Naukluft Gebirge - Swakopmund

Wir durchqueren das karge Naukluft Gebirge. Eine Pause in Solitaire ist ein Muss, um den frischen Apfelkuchen zu probieren und die putzigen Erdmännchen zu beobachten. Unterwegs passieren wir den südlichen Wendekreis des Steinbocks. An diesem Punkt strahlt die Sonne am 21. Dezember jeden Jahres senkrecht auf die Erde, dass kein Schatten entsteht. Eine landschaftlich karge, aber wunderschöne Strecke führt uns über den Gaub Pass und durch den Kuiseb Canyon, wo sich Prof. Dr. Henno Martin (Geologe und Autor des Bestsellers „Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste“) während des 2. Weltkrieges versteckt hielt. Am frühen Nachmittag erreichen wir Swakopmund und gehen auf eine kleine Entdeckungstour durch das Küstenstädtchen mit deutscher Vergangenheit. Das Stadtbild ist von zahlreichen Kolonialbauten geprägt: Woermann-Haus mit Damaraturm auf der Bismarckstraße, Bahnhof, Altes Amtsgericht, Leuchtturm, Hohenzollern-Haus und Prinzessin Rupprecht-Haus. Ein beliebter Treffpunkt ist die „Jetty“, die alte Seebrücke am Atlantik, um den Sonnenuntergang zu erleben.

9° Tag - 13. November 2017

Swakopmund - Bootsfahrt in Walvis Bay

Diese Bootsfahrt durch die Lagune ist immer ein besonderes Erlebnis: zutrauliche Ohrenrobben kommen als blinde Passagiere an Bord, Pelikane, Komorane und riesige Möwen begleiten uns. Zwischendurch werden wir mit kleinen Leckereien und Sekt bewirtet. Natürlich probieren wir auch frische Austern, die in der Lagune gezüchtet werden. Am Nachmittag Ausflug um die bekannte Welwitschie zu betrachten. Die Welwitschie (Welwitschia mirabilis) ist die einzige Art der Gattung Welwitschia in der Familie der Welwitschiagewächse(Welwitschiaceae). Sie gehört zur nacktsamigen Ordnung der Gnetales und wächst endemisch in der Wüste Namib im südlichen Afrika. Aufgrund ihres häufigen Vorkommens ist die Welwitschie unter anderem im Wappen Namibias, Wappen der Stadt Swakopmund und Wappen der Region Kunene abgebildet. Obwohl die Pflanze mehrere hundert Jahre alt wird, besitzt sie nur ein einziges Blattpaar.

10° Tag - 14. November 2017

Swakopmund - Erongo Berge

Auf der Fahrt beeindrucken die bizarren Felsformationen aus Granit, die sich äußerst fotogen aus der einmaligen Berglandschaft des Erongo Gebirges erheben. Diese Gegend ist auch reich an Halbedelsteinen. Nicht nur Hobbygeologen erfreuen sich den einzigartigen Gesteinen, die an kleinen Ständen am Straßenrand feil geboten werden. Die Fahrt geht Richtung Omaruru weiter. Die Region ist sehr fruchtbar, was sich auch in der grünen und wohlhabenden Stadt widerspiegelt. In der Hererosprache bedeutet der Name „schöner Platz der fetten Rinder“. Später gelangen wir nach Outio, dem Tor zum Etosha Nationalpark. Unser heutiges Ziel ist eine wildromatische Lodge, unweit vom Eingangstor des Parkes entfernt. Genießen Sie den Abend unter dem afrikanischen Sternenhimmel in Ihrer Lodge und freuen sich auf spannende Tiererlebnisse am nächsten Tag.

11° Tag - 15. November 2017

Pirschfahrt im Etosha Nationalpark

Bereits am frühen Morgen starten wir zur ganztägigen Pirschfahrt durch den Etosha Nationalpark. Namibias berühmtester Nationalpark gehört zu den absoluten Höhepunkten der Reise. Typisch für den Park sind die Wasserlöcher, an denen sich Elefanten, Gnus und viele andere Tiere versammeln. Unterwegs beobachten wir riesige Zebra- und Springbockherden, die durch die Savanne ziehen. Mit etwas Glück begegnen wir auch Löwen oder Geparden. Herzstück des Parks ist die 100 Kilometer lange Etosha-Pfanne. Eine große, weiße Fläche, wie der Name aus der Sansprache bedeutet, breitet sich ins Unendliche aus. Die weiße, nichtgreifbare Weite zieht Sie magisch in ihren Bann. Die Mittagstunden verbringen wir beim gemütlichen Picknick in einem schattigen Camp, direkt im Park.

12° Tag - 16. November 2017

Weiter nach Windhoek

Auf dem Weg nach Windhoek entdecken wir in der Ferne das Massiv des legendären Waterberges. Bevor wir in die namibianische Hauptstadt gelangen, machen wir einen Stop bei den Krokodilen von Otjiwarongo. Am Abend nehmen wir Abschied von Namibia bei Joe's Bierhaus.

13° Tag - 17. November 2017

Windhoek

Nach dem Frühstück unternehmen wir eine Rundfahrt durch die deutsch geprägte Stadt. Bis 1990 trug die zentrale Hauptstraße noch den Namen Kaiserstraße. Gegenüber der Christuskirche steht seit kurzem der futuristische Bau des neuen Unabhängigkeitsmuseums. Das bekannte Reiterdenkmal Südwester aus dem Jahre 1912 dristet nun sein Dasein. Anschließend fahren wir zum Flughafen und fliegen nach Mailand.

14° Tag - 18. November 2017

Mailand - Südtirol

Am Vormittag Ankunft am Flughafen von Mailand Malpensa und Transfer nach Südtirol.

Wichtige Informationen


Reisepass: Allgemein erforderlich, muss mindestens 6 Monate über den Aufenthalt hinaus gültig sein und mindestens 2 freie Seiten enthalten. Hinweis: Der Reisepass muss in einwandfreiem Zustand sein.

Währung: 1 Namibia-Dollar - 1 € = 14,91 NAD

Geldwechsel: Geld kann in Banken und Wechselstuben umgetauscht werden.

Kreditkarten: Visa, MasterCard, American Express und Diners Club werden akzeptiert. Mittlerweile kann auch an Geldautomaten mit der Kreditkarte (vor allem Visa) Geld abgeholt werden. Einzelheiten vom Aussteller der betreffenden Kreditkarte.

Sprache: Amtssprache ist Englisch (7%). Afrikaans (60%) ist Umgangssprache. Deutsch (32%) ist verbreitet; zahlreiche afrikanische Sprachen wie Ovambo und Herero werden ebenfalls gesprochen.

Netzspannung: 220 V, 50 Hz, dreipolige Stecker. Adapter erforderlich, die im Land erhältlich sind. In Weltreise-Stecker-Sets befindet sich gewöhnlich kein Stecker für Namibia.

Religion: Christen (80-90%, davon mindestens 50% Lutheraner) und Naturreligionen (10-20%).

Ortszeit: MEZ. Erster Sonntag im September bis erster Sonntag im April: MEZ + 1 (Sommerzeit in Namibia = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) + 1 Std.). Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer (in Mitteleuropa) -1 Std. und im Winter (in Mitteleuropa) +1 Std. Im September und Oktober beträgt der Zeitunterschied zu Mitteleuropa 0 Std.

Essen & Trinken: Die Küche Namibias ist eine Mischung afrikanischer und europäischer Kochkunst, der deutsche Einfluss ist noch immer spürbar. So wird z. B. Bier nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Eine Spezialität Namibias sind die verschiedenartig zubereiteten Wildfleischsorten wie z. B. Biltong (Dörrfleisch) und Rauchfleisch.

Trinkgeld: 10% sind üblich.

Klima: Die weite Wüstenebene Namibias ist trocken und ausgedörrt, wobei das bergige Central Plateau (dazu gehört auch Windhoek) generell etwas kühler ist als der Rest des Landes. Bei 300 Sonnentagen im Jahr gibt es eigentlich keine „ideale“ Reisezeit für Namibia - schön ist es hier immer. Die Trockenzeit (Mai-Nov.) eignet sich allerdings am besten für die Beobachtung von Tieren.

PREIS PRO PERSON IM DOPPELZIMMER (min. 12 Teilnehmer)  €
EINZELZIMMERZUSCHLAG (auf Anfrage)  €
Eventuelle Komplettschutzversicherung  €


Obige Preise wurden anhand der derzeitigen Flugtarife und Bodendienste berechnet. Die Agentur behält sich das Recht vor, infolge von Schwankungen der Treibstoffpreise, Gebühren und Taxen für Landung, Besteigen oder Verlassen des Flugzeugs innerhalb der Fristen laut GD 111 die angegebene Teilnahmegebühr zu ändern.

IM PREIS INBEGRIFFEN:
IM PREIS NICHT INBEGRIFFEN:
STORNOBEDINGUNGEN:

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